Mit 32 Kindern der 1.–4. Klasse und den Betreuern Alexander, Lea, Susanne, Christine, Steffi und René ging es von Margetshöchheim ins „Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne“ in Nürnberg.
Nach der Ankunft wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt und begaben sich sofort zu den ersten Stationen.
Zuerst entdeckten die Kinder den Klanggarten mit seinen abwechslungsreichen Klangspielen. Beim Schlagen, Zupfen und Anschlagen entstanden leise Töne, tiefe Brummgeräusche oder helle, fröhliche Klänge.
In der Backwerkstatt begann alles mit einer kleinen Getreidekunde: Die Kinder durften verschiedene Getreidearten sehen und wurden gefragt um welches Sorte es sich handelt. Dabei erfuhren sie, wie Roggen, Weizen oder Hafer aussehen und welche Eigenschaften sie haben. Anschließend wurde Korn mit einem Stein gemahlen – für viele ein überraschend anstrengender, aber spannender Arbeitsschritt. Danach wurde der frische Teig geknetet und zu flachen Fladen geformt. Das Brot wurde nicht in einem Ofen, sondern ganz altmodisch auf einem Backblech über einer offenen Feuerstelle gebacken. Der Duft verbreitete sich schnell, und schon bald durften alle das noch warme Brot probieren.
Mittags versammelten sich alle am Biergarten gegenüber und stärkten sich mit mitgebrachten Snacks. Danach ging es noch einmal auf Entdeckungstour in das Erfahrungsfeld. Über eine Hängebrücke ging es zu den Wasserspielen: Mit Rinnen und Schleusen bauten die Kinder kleine Wasserläufe und erforschten spielerisch Strömung und Druck. Den meisten Spaß hatten die Kinder mit dem Duschduell, beim dem auch Susanne eine kostenlose Dusche bekam.
Auf dem Erfahrungsfeld gab es ein Zelt (Hippodrom) mit optischen Täuschungen, Taststationen und auch alten Drehscheibentelefonen. Hinter dem Zelt war eine Station mit drei Kaleidoskope, jedes zeigte auf eine bepflanzte Drehscheibe. René drehte die Scheibe, sodass sich die bunten Muster aus echten Blüten, Blättern und Gräsern unter den Kaleidoskopen immer wieder veränderten – mal wie ein funkelnder Stern, mal wie ein Mandala aus Naturfarben. Am Gurtsteg nutzte die Gruppe die Konstruktion wie eine Wippe: Alexander stand auf der einen Seite, während auf der anderen drei Kinder gleichzeitig versuchten, durch ihr Gewicht das Gleichgewicht zu halten. Mit viel Gelächter wippte die Konstruktion auf und ab. Direkt daneben sorgte die Balancescheibe für weitere Herausforderungen. Am späten Nachmittag ging es zurück nach Margetshöchheim. Müde, aber voller neuer Eindrücke, kehrten alle zurück.